26. Juli 2026, 10 Uhr

8. Sonntag nach Trinitatis | Taufgottesdienst

Predigttext: Johannes 9,1–7
¹Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. ²Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst oder seine Eltern, sodass er blind geboren wurde? ³Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden. ⁴Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr wirken kann. ⁵Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. ⁶Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen ⁸und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Das heißt übersetzt: der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen.

Evangelist Johannes, Buchmalerei, 9. Jh., British Library, Harley MS 2788

8. November 2026, 11 Uhr

Musikalische Hubertusmesse

Predigttext: 1. Thessalonicher 5,1–6(7–11)
¹Über Zeiten und Stunden, Brüder und Schwestern, brauche ich euch nicht zu schreiben. ²Ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht. ³Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau und es gibt kein Entrinnen. ⁴Ihr aber, Brüder und Schwestern, lebt nicht im Finstern, sodass euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann. ⁵Ihr alle seid Kinder des Lichts und Kinder des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. (⁶Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein. ⁷Denn wer schläft, schläft bei Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich bei Nacht. ⁸Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein und uns rüsten mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung. ⁹Denn Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, die Rettung erlangen. ¹⁰Er ist für uns gestorben, damit wir vereint mit ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen. ¹¹Darum tröstet einander und einer baue den andern auf, wie ihr es schon tut!)

Hubertusmesse mit jagdlicher Musik

Großes Halali mit loderndem
Schwedenfeuer für St. Hubertus

Die Waldhornbläsern aus Eldenburg Lübz, 2012

Seit 2009 wird alljährlich im November in der Nossentiner Kirche die Hubertusmesse gefeiert, bei loderndem Schwedenfeuer und Musik, und anschließendem Wildgulasch und Glühwein im Park. Die Jagdhornbläser aus Eldenburg schmettern das Große Halali und es erklingt feierlich die Hymne an Sankt Hubertus. Die erste Predigt 2009 hielt Pastor Ulrich Müller, der zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden und passioniertem Jäger Nenard Geißler diese Tradition begründete. Inzwischen hat sich das besondere Ereignis bis nach Schwerin, Lübeck und Hamburg herumgesprochen und über 200 Besucher kommen jedes Jahr nach Nossentin.

Am Sonntag, 8. November, 11 Uhr laden wir zur Hubertusmesse 2026 ein.

Bei der Vorbereitung des Hubertusfestes ist der Verein Kunst- und Kinokirche e.V. maßgeblich beteiligt. Vereinsmitglied und Jäger Peter Borm aus Nossentiner Hütte organisierte bisher jedes Jahr die Ausgestaltung der Kirche mit Jagdtrophäen und buntem Herbstlaub, unterstützt vom Forstamtsleiter Thomas Kelterborn. Im Jahre 2014 stellte Borm dabei sogar das prachtvolle Geweih seines erlegten 24-Enders zur Verfügung.

Peter Borm, 2015
Peter Borm und Thomas Keltenborn, 2013
Peter Borm, 2014

Nossentin gehört zur Kirchengemeinde Malchow (Website)